Ich komme nicht damit klar, keine Konstante zu haben. Der ständige Wechsel zwischen warmen und kalten Gefühlen.
Zwischen positiv und negativ, zwischen nah und fern.
Es ging immer gerade aus, doch in der konstante meines Lebens, bauen sich immer wieder gerade Kurven ein.
Dennoch fällt mir der ständige und beständige Wechsel schwer.
In meinem Kopf macht es keinen Sinn, etwas oder jemanden den man wirklich will nicht konstant zu verfolgen.
Vielleicht bin ich da zu simpel gestrickt und verstehe, dass es Menschen gibt, die auf Grund ihrer vergangenen Erfahrungen mit stetigem und ständigem Wechsel ihrer Emotionen zu kämpfen haben.
Ich frage mich, ob ich weniger gegen den Flow der Emotionen angehen sollte?
Dennoch mach mir der Wechsel Angst, angst, dass diejenigen, den Glauben an mich verlieren.
Und nicht zurück in den positiven, warmen und nahen Flow zurückfinden oder nicht aus dem kalten, negativen und fernem herausfinden.
Ich habe Angst den Glauben an mich zu verlieren.
Ich habe so viel ehrliche und herzensgute Liebe zu geben…
Doch wer ist es wert so geliebt zu werden, wie ich geliebt werden will?
Es braucht nicht „viel“ für mich, solange es ehrlich und bedingungslos ist.
Doch ist es das?
Am Ende der geraden Kurven erwarten mich Antworten.
Aber was wenn es zu spät ist oder erwarte ich zu viel?
Was ist die optimale Geschwindigkeit die Kurve zu nehmen?
Fliege ich aus der Kurve und damit aus dem Rennen?
Oder kann ich mich retten und „die Kurve kratzen“?
Bleibe ich liegen, wenn ich die Kurve zu langsam nehme?
Kommt jemand und nimmt mich mit oder repariert meinen Reifen?
Fragen über Fragen!
