Wenn ich ein Vogel wäre, so blau wie die Nacht, dann wäre ich frei. Gefangen zwischen essen, trinken und füttern. Und wenn ich gegen die Sterne fliege und mich der Durst besiege, dann wäre ich frei. Und wenn mich dann der Mondschein sieht und mich der Hunger trieb, dann wäre ich frei. Und dann die Sonne lacht und mich glücklich macht, die Jungen ihre Nahrung brauchen und ich suche und bin am laufen, den See hinab am tauchen. Ja, dann haben die Jungen was zum trinken, und ich wäre frei. Ich denke und bin am Mauerlaufen, wie die Stadt am „Sonne taufen“, ja so ginge es mir gut, wenn die Mauer fällt und mich mir nicht in den Weg stellt. Ja dann wäre ich frei. Ein Leben bestimmt durchs überleben und einfach in Freiheit wiegend, ja dann wäre ich frei. Den Weibchen eine Melodie trallernd, untertauchen so wie im See, durch die Mauer tauchen, so stolz am hin und her laufen auf der Suche nach den Trauben, ja dann bin ich frei. Freiheit, Glaube, Schrauben, ein wenig mehr mir erlauben. Einfach wieder zusammen schrauben, ja dann bin ich frei. Schreiben, Lachen, Weinen, mehr brauch ich nicht um ganz zu bleiben. Ein wenig hiervon, ein wenig davon, ja mehr brauch ich nicht um satt zu bleiben, ja dann bin ich frei. Die letzten Sätze hier am schreiben, um mir selber treu zu bleiben, Ja, jetzt bin ich frei!