Mein persönlicher Blog für Kurzgeschichten und Poesie

Alle Blog-Beiträge:

Die Winduhr hat Durst

An einem weit entfernten Ort steht ein Windrad. Seine Zeiger werfen weite Schatten über die rapsgelben Felder und lassen die Uhrzeit vermuten. ​Die sonnigen Felder sehnen sich nach dem erlösenden Regen, der den Drust der Winduhr stillen soll. ​ Keine Wolken weit und breit, lassen warten, während die WInduhr läuft und läuft, unermüdlich bis es endlich ist soweit. ​Die Regenwolken reisen über’s Feld und stillen den Durst der Winduhr. Doch von der Uhr und seinen Zeigern ist weit und breit nichts zu sehen, bis die Sonne wieder erscheint.

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Die Melodie des Lebens, und Kekse!

Es war einmal ein Keks, voller Freude des Lebens sang er eine Melodie und die ging so: ​Es war einmal ein Keks, so prachtvoll und geformt, lag er wie gebacken einfach neben seinen Freunden den Keksen. Das Ofenlicht summt im Takt, während er sich sonnt und immer brauner wird, und die Melodie geht so: ​Es war einmal ein Keks, Tag ein Tag aus geht die Sonne wieder auf, wenn die Großmutter die Dose holt und öffnet, für die Enkel. Denn dann singen die Kinder ein Lied und das geht so: ​ Es war einmal ein Keks in der Melodie des Lebens, geformt um sich zu Sonnen, geboren um zu leben und gebacken für den Tod. ​ Guten Appetit!

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Das Land der Liebe

Das Land der Liebe: Hier wird geliebt und gelacht und bestimmt keiner niedergemacht, ob Männlein oder Weiblein untereinander, doch das störte kein. Dort kann ich erfahren, dass die Liebe niemanden meint und das für die Ewigkeit. Jeder ist willkommen und wird umworben, wie die Pfauenfrau an jedem Morgen. Es ist ein Kollektiv welches mit der Liebe geht. Und da sich jeder liebt, gibt es weder zank noch Krieg.

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Wenn ich ein Vogel wäre, dann wäre ich frei.

Wenn ich ein Vogel wäre, so blau wie die Nacht, dann wäre ich frei. Gefangen zwischen essen, trinken und füttern. Und wenn ich gegen die Sterne fliege und mich der Durst besiege, dann wäre ich frei. Und wenn mich dann der Mondschein sieht und mich der Hunger trieb, dann wäre ich frei. Und dann die Sonne lacht und mich glücklich macht, die Jungen ihre Nahrung brauchen und ich suche und bin am laufen, den See hinab am tauchen. Ja, dann haben die Jungen was zum trinken, und ich wäre frei. Ich denke und bin am Mauerlaufen, wie die Stadt am „Sonne taufen“, ja so ginge es mir gut, wenn die Mauer fällt und mich mir nicht in den Weg stellt. Ja dann wäre ich frei. Ein Leben bestimmt durchs überleben und einfach in Freiheit wiegend, ja dann wäre ich frei. Den Weibchen eine Melodie trallernd, untertauchen so wie im See, durch die Mauer tauchen, so stolz am hin und her laufen auf der Suche nach den Trauben, ja dann bin ich frei. Freiheit, Glaube, Schrauben, ein wenig mehr mir erlauben. Einfach wieder zusammen schrauben, ja dann bin ich frei. Schreiben, Lachen, Weinen, mehr brauch ich nicht um ganz zu bleiben. Ein wenig hiervon, ein wenig davon, ja mehr brauch ich nicht um satt zu bleiben, ja dann bin ich frei. Die letzten Sätze hier am schreiben, um mir selber treu zu bleiben, Ja, jetzt bin ich frei!

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Der königblaue Berg

Der königblaue Berg so schön am Horizont erfährt, von einem Fluss, den der Berg dringend kennenlernen muss. Das Wasser fließt von dannen und träufelt durch die Kannen. Der Berg hinterher, bis hin zum Meer. Dort angekommen fragt er sich, „lieber Wasserfluss, liebst du mich?“. Doch das Wasser zieht hinfort, wenn der Mond mal wieder lacht und auf die Erde niederkracht. Nun bin ich schlau, denkt sich der Berg und wartet bis die Gezeiten wieder waren. Das Wasser kehrt zurück und gibt dem Berg einen Kuss, bis es dann auch wieder gehen muss. Und so ist es auch im Leben, ein ständiges geben und nehmen. Was manch einer zu viel lacht, wird durch die Trauer wieder kaputt gemacht. Ständig mich erwarten und ich bin immernoch in meinem Garten. Gepflegt und gehegt er möchte werden, erfolgreich, ja so kann es werden. Und ist die Spitze erst erreicht, so rollt das Leben von ganz allein, den Fluss hinab bis es wird gebremst, durch eine Steigung. Ja, der nächste Berg muss auch zur Seite weichen. In der Ruhe liegt die Kraft!

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Gerade Kurven

Ich komme nicht damit klar, keine Konstante zu haben. Der ständige Wechsel zwischen warmen und kalten Gefühlen. Zwischen positiv und negativ, zwischen nah und fern. Es ging immer gerade aus, doch in der konstante meines Lebens, bauen sich immer wieder gerade Kurven ein. Dennoch fällt mir der ständige und beständige Wechsel schwer. In meinem Kopf macht es keinen Sinn, etwas oder jemanden den man wirklich will nicht konstant zu verfolgen. Vielleicht bin ich da zu simpel gestrickt und verstehe, dass es Menschen gibt, die auf Grund ihrer vergangenen Erfahrungen mit stetigem und ständigem Wechsel ihrer Emotionen zu kämpfen haben. Ich frage mich, ob ich weniger gegen den Flow der Emotionen angehen sollte? Dennoch mach mir der Wechsel Angst, angst, dass diejenigen, den Glauben an mich verlieren. Und nicht zurück in den positiven, warmen und nahen Flow zurückfinden oder nicht aus dem kalten, negativen und fernem herausfinden. Ich habe Angst den Glauben an mich zu verlieren. Ich habe so viel ehrliche und herzensgute Liebe zu geben… Doch wer ist es wert so geliebt zu werden, wie ich geliebt werden will? Es braucht nicht „viel“ für mich, solange es ehrlich und bedingungslos ist. Doch ist es das? Am Ende der geraden Kurven erwarten mich Antworten. Aber was wenn es zu spät ist oder erwarte ich zu viel? Was ist die optimale Geschwindigkeit die Kurve zu nehmen? Fliege ich aus der Kurve und damit aus dem Rennen? Oder kann ich mich retten und „die Kurve kratzen“? Bleibe ich liegen, wenn ich die Kurve zu langsam nehme? Kommt jemand und nimmt mich mit oder repariert meinen Reifen? Fragen über Fragen!

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Das Metaversum im Metaversum des Universums

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The power of thought!

The process of thought. Ein stiller Gedanke und doch so laut, ich musste lachen als es mich zerhaut. Fragt mich nicht wie ich drauf komme, denn für mich zählt nur die Sonne. Gebrochen, gedacht, ein Stück aus meiner Geschichte in voller Pracht. Letztens dachte ich über Wohnungsbewerbungen nach und da kam mir ein Gedanke. Ich bin gebürtiger „Smart-Fahrer“ – man habe ich gelacht. Was ich eigentlich sagen mag, nur ein Bruchteil der Gedanken den ich mal nicht verschlag. Oftmals so bedeutungslos und doch werd ich sie nicht los. Ich bin dankbar für jeden Gedanken den ich hab, auch wenn ich ihn manchmal nicht mag. Sie bringen mich zum lachen und zum weinen und dass den ganzen Tag. The thought of process. Sie helfen mir durch den Tag, mit Ideen die ich noch nicht hab. Sie erinnern mich an das Gute, was ich mal tat. Sie zeigen mir das schlechte, welches Verbesserung  vermag. Es ist ein Prozess und manchmal ein Excess, den ganzen Tag. Was ich auch tat, gefangen in mir, weil er sich nicht versprach.

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Wenn ich König wär, wär keiner König mehr

Wenn ich König wär, wär keiner König mehr. Erste Amtshandlung: Musikalisches Lernen, nicht im Sinne eines Instruments, aber im Sinne von Geschichte. Es gibt kaum ein Lied, was keine Geschichte erzählt. Ich korrigiere, es gibt kein Lied, was keine Geschichte erzählt. „Man bringe den Kindern die Wörter bei, um die Geschichte zu verstehen.“ Oder reicht es zu hören und zu fühlen? Was machen die, die nicht hören? „Man zeige ihnen Musikvideos und sie werden verstehen.“ Was machen diejenigen die nicht hören und nicht sehen? „Sie werden spüren! Sei es der Bass oder die Violine. Ich glaube sie werden die Vibrationen spüren können und durch Imagination, sei es gedanklich oder mit dem inneren Auge. Sie werden verstehen…“ Zweite Amtshandlung: Berührungstherapie. Aufeinander einlassen, einander vertrauen? Ich bin der Meinung, wenn Sinne verloren gehen oder nie da waren, es gibt immer einen Weg sich zu erfahren!

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Die Kraft des Wassers

Es ist dunkel, das Wasser rauscht an mir vorbei. Ruhe kommt auf, dann Lärm und so weiter. Ich frage mich, wer oder was das Wasser lenkt? Es ist eine unglaubliche Energie, so sichtbar und doch so unscheinbar, gefangen in den Flüssen, Ozeanen oder der Trinkwasserleitung. Es ist da, stärker als Feuer und doch schadet die Hitze dem Eis aus Wasser. Erst wird es zu Meer und dann steigt es auf in den Himmel und fällt wieder herab. So unscheinbar und doch so kraftvoll. Wertschätzung, Durst, das Streben nach Wasser. Es ist vorhanden in reichlicher Menge und dennoch gibt es Menschen mit ähnlich starker Energie wie Wasser. Sie fließen in Massen zu der Wasserstelle, um dann gegen den Strom zu laufen. Sie kämpfen um Wasser… Wir fließen auch im Fluss, aber für die Meisten geht es einfach nur in eine Richtung. Der Ozean und die Flüsse, ein schönes Sinnbild der Teilung von Massen an Wasser. Jeder ist ein Tropfen H2O, gefangen, im Meer oder Ozean oder auf der Reise in einen Fluss. Mir kam gerade ein Quellgedanke… Von der Quelle durch den Fluss zum Ozean. Es ist nirgends wirklich ruhig bzw. manchmal doch und dann ist alles im Einklang.

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